OneFit Wiki #3: Was ist eigentlich…Functional Training?

Schon wieder ein englischer Name, der eigentlich alles bedeuten könnte. Der Fairness halber: Manchmal sieht man auch die deutsche Version „Funktionelles Training“ im Kursplan vorbeihuschen aber selbst dann stellt sich die Frage was an funktionellem Training funktioneller ist als an anderem Training.
Oder ist anderes Training nicht funktionell? Bringt das Geacker also nichts? Aller Schweiß umsonst, Drama, Panik, auf der Stelle das Handtuch werfen?!?

Unfunktionell = Sinnlos?
Seid beruhigt. Alles nur eine Definitionsfrage. Unfunktionelle Bewegungen beanspruchen per Definition einen einzelnen Muskel isoliert. Funktionelle Bewegungsformen hingegen, integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig.

Welches Training ist also was?
Das klassische Krafttraining geschieht meistens an Geräten, die darauf abzielen bestimmte Muskeln zu isolieren. Dicke Brust und riesen Trizeps garantiert, der Definition nach trainiert man hier aber alles andere als funktionell. Ist also nicht besser oder schlechter, sondern einfach eine Frage des persönlichen Ziels.
Im alltäglichen Leben sind solche Muskelisolationen eigentlich nicht zu finden und genau auf dieser Idee basiert das Prinzip des funktionellen Trainings. Hier werden komplexe Bewegungsabläufe durchgeführt, die stets eine Vielzahl von Gelenken und Muskelgruppen zur gleichen Zeit beanspruchen.

Und was hat das bitte mit Fußbal zu tun?
Eine Trainingsform, die an alltägliche, funktionelle Bewegungsabläufe angelehnt ist also! Im funktionellen Training wird meistens im Stehen, in Stützpositionen und mit Sprüngen gearbeitet.
Richtig angewandt kann eigentlich jeder sehr von dieser Trainingsform profitieren, unabhängig vom Alter und dem aktuellen Fitnessniveau. Ganz am Rande: Jürgen Klinsmann hat die deutsche Fußballnationalmannschaft in Vorbereitung auf die WM 2006 mit funktionellem Training auf Vordermann gebracht.

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Kettlebells, TRX und Medizinbälle im Einsatz

Immer schön in Balance bleiben
Beim Functional Training arbeitet man meistens mit dem eigenen Körpergewicht als Widerstand. Fast immer befindet man sich dabei in einer instabilen Position, die durch die Übung selbst, instabile Unterlagen oder äußere Impulse (z.B. bei Partnerübungen) verursacht wird.
Der Effekt des Trainings basiert also im Grunde darauf, dass man immer versucht dieses Ungleichgewicht zu kompensieren.
Das heißt nicht, dass ihr beim Training gemütlich auf einem Bein steht und komische Gleichgewichtsübungen machen müsst. Je nach Leistungsstand geht es mit Hilfe verschiedenster Utensilien ordentlich ans Eingemachte und schon innerhalb einer halben Stunde kann man ohne Probleme an die eigenen Grenzen stoßen.Typischerweise werdet ihr beim Training Kettlebells (Kugelhanteln), Schlingentrainern, Sandsäcken, Therabändern und anderen Hilfsmitteln begegnen. Alle mit dem Ziel euch an allen Fronten fit zu machen: Kraft, Schnellkraft, Balance, Stabilität, Flexibilität und Ausdauer.

Macht richtig Spaß, ist sehr dynamisch und für jeden, der nicht auf klassisches Gerätetraining im Fitnessstudio steht, eine perfekte Alternative!

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Functional Training in der Gruppe für noch mehr Spaß

In dem Sinne viel Spaß beim Schwitzen und immer schön fit bleiben,

Euer Onefit Team

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3 Kommentare zu „OneFit Wiki #3: Was ist eigentlich…Functional Training?

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