Freeletics

Als wir vor einiger Zeit zum ersten Mal dem Namen Freeletics über den Weg gelaufen sind, wussten wir ehrlich gesagt nicht genau was es damit auf sich hat.
Erste Assoziationen sind Free, also frei…vielleicht im Freien oder doch eher ohne feste Übungen? Und Letics? Da kam erstmal athletic(s) hoch. Leichtathletik oder irgendwelche athletischen Übungen also. Da Leichtathletik im Freien aber nicht so direkt zu den großen Fitnesstrends der letzten Jahre gehörte, war klar, dass ein paar Nachforschungen nötig waren, um das Ganze besser zu verstehen.

Was ist Freeletics also? OneFit Wiki Frage #13
Freeletics gehört der Gruppe der hoch intensiven Intervalltrainings an, im Gängigen Fitnessjargon auch HIIT genannt. Das steht für High Intensity Interval Training.
Im Freeletics wird die Intensität durch eine Mischung aus Ganzkörperworkouts und -übungen mit Laufeinheiten erreicht. Normalerweise dauern diese Trainings zwischen 5 und 45 min und zielen auf Muskelaufbau, Kraftausdauer und Konditionsverbesserung ab. Im Englischen liest man in dem Zusammenhang oft den Begriff „Shredding“, der sich auf die Vernichtung jeglicher Fettpolster bezieht (am besten bei gleichzeitigem Muskelerhalt).

Interessant an dem Konzept, ist dass die Zeit, in der man ein Training absolviert, den Erfolg angibt. Je schneller man die gesamte Routine abwickelt, desto besser also.
Trainieren kann man alleine oder in der Gruppe und sowohl zu Hause als auch im Gym . Die Anhängerschaft ist aber sehr groß, weshalb man in den Hot Spots wie z.B. Parks meistens Leute trifft, die auch ihrer Freeletics Routine nachgehen.

Eine Einheit enthält dabei in der Regel 3 wichtige Elemente:

1. Workouts. Das sind Übungsfolgen, die in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden müssen. Diese können cardio-, kraft- oder kraftausdauerlastig sein und im Umfang angepasst werden.
2. Übungen: Eine einzelne Übung. Wiederholungszahl variabel.
3. Sprints. Distanz kann variieren.

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Die Idee ist, dass die Kombination der 3 Elemente maximale Trainingserfolge ermöglicht. Die Hardliner in der Community verfolgen Ihren Fortschritt, indem Sie regelmäßig Fotos ihrer körperlichen Veränderung betrachten und bewerten.

Das ist natürlich kein Muss, vor allem wenn einem der Spaß am Freeletics Training wichtiger ist als das Resultat.

Freeletics mit OneFit in Köln
Freeletics wird im Sportcenter Kautz angeboten. Die Damen in der OneFit Community können zum Ladies HIIT im Krafthaus gehen, das ein vergleichbares Training bietet. Im Bootcamp Köln, bei Fit mit Sven und beim Outdoorfitness Coach könnt ihr ähnliche Trainings mitmachen, die nicht unbedingt alle Teile der Freeletics Routine beinhalten aber vom Prinzip her vergleichbar sind.

Probiert es also aus und erzählt uns wie es war!

Viel Spaß und liebe Grüße,
Euer OneFit Team

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6 Kommentare zu „Freeletics

    1. Hey sudu panda! Schön das dir der Bericht gefällt. Ja du hast Recht! Freeletics ist eine super Ergänzung zum Lauftraining. Du kannst es einfach ins Training einbauen in dem du dir Übungen suchst die man ohne Probleme im freien und ohne zusätzliches Equipment ausführen kannst (beispielsweise Kniebeugen). Das heißt hierfür brauchst du kein Fitnesscenter sondern nur deinen Körper.

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  1. Ich hab mich nun eingehend über Freeletics informiert. Allerdings frage ich mich, ob die möglichst schnelle Abfolge von Übungen gerade langfristig nicht kontraproduktiv sind? Die Übungen werden auf schnelligkeit und nicht auf korrekte Ausführung absolvert. Es ist ja ein riesen Hype un Freeletics! Obwohl die Übungen nicht neu erfunden wurden :-p

    Gefällt 1 Person

  2. Das besondere an Freeletics ist das man es selbst individuell nach eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Suche mal im Internet nach Calisthenics für mehr Infos.Das Konzept ist das nur mit eigenem Körpergewicht und ohne zusätzliche Trainingsgeräte, vorwiegend draußen, körperliches Training ausgeübt wird. Meistens nutz man als Hilfe hierfür ansonsten nur zufällige Objekte wie Treppen oder Stangen zum hochziehen. Wir sind keine Experten auf diesem Gebiet, aber es besteht sicherlich die Möglichkeit über seine Grenzen zu gehen und sich zu verletzen. Wie es aber auch bei jedem anderen Sport ist, muss man hier auf sein Körpergefühl hören und wissen was zu viel für einen ist. Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders auf Belastung. Es gibt niemals einen allgemein gültigen Plan wie man trainieren sollte, sondern nur Vorlagen die daraufhin auf einen selber angepasst werden sollten. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich jedem Einsteiger zunächst in Rahmen eines geführten Trainings die richtigen Techniken und Methoden zu erlernen. Anschließend kann man sich einen konkreten Trainingsplan erstellen lassen und ihn testen. Die Tipps von Erfahrenen sind immer gut, egal ob im Studio oder im Park.
    Hab ein schönes Wochenende! 🙂

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